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Notizen

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Alle Notizen

Sonstiges

2011: Drei Bücher und ein Videotraining

2011 war ein ziemlich produktives Jahr, in dem ich drei Bücher geschrieben und ein Videotraining aufgenommen habe. Hier der Kurzüberblick.

1. »Das große Little Boxes-Buch«

Los ging es im Frühjahr mit »Das große Little Boxes-Buch«. Dazu habe ich die Teile 1 und 2 der Serie komplett aktualisiert, überarbeitet und zu einem Buch verschmolzen.

Das Ende Juni 2011 erschienene Ergebnis hat 800 zwischen ein Hardcover gepresste Seiten, ein gelbes Lesebändsel und wird von den Lesern mehr als herzlich willkommen geheißen.

2. »Little Boxes - Das große Training«

Im Juli folgten dann die Aufnahmen zu »Little Boxes - Das große Training«. Der Aufbau von Buch und Videotraining ist weitgehend identisch, aber wie so oft bei einer Buchverfilmung muss man im Film ein bisschen was weglassen, weil er sonst zu lang wird.

Das Videotraining hat eine Laufzeit von 12 (!) Stunden und ist auf DVD oder bei video2brain auch als Online-Training erhältlich.

3. »Die Homepage-Schule«

Im August habe ich mir dann noch einen Herzenswunsch erfüllt und »Die Homepage-Schule« geschrieben. Das Buch versteht sich als Wegweiser auf dem Weg zur eigenen Website und begleitet den Leser vom nötigen Grundlagenwissen über die Konzeption bis zur Umsetzung.

Zielgruppe sind alle, die eine Website brauchen und denen die Kombination aus wenig Webwissen und begrenztem Budget bekannt vorkommt, und die Umsetzung der Website erfolgt mit Hilfe von Jimdo aus Hamburg.

4. Die zweite Auflage von »Websites erstellen mit Contao«

Gut ein Jahr nach dem Erscheinen von »Websites erstellen mit Contao« wurde Ende November dann noch die zweite, komplett überarbeitete aktualisierte Auflage veröffentlicht.

Das Buch ist um fast 100 Seiten gewachsen und basiert auf Contao 2.10.*, behält aber das bewährte inhaltliche Konzept der ersten Auflage bei. Schritt für Schritt lernt der Leser dieses supereffektive und völlig zu Unrecht eher unbekannte Content-Management-System kennen.

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Das war also 2011. Alle Werke sind auf einem aktuellen Stand und kommen gut an. Mal sehen, wie und womit es in diesem Jahr weitergeht ;-)

01/16/12 | Nr. 788 | drucken |

Tools

»Barrierefreies Webdesign« im neuen Gewand

Jan Eric Hellbusch kümmert sich seit vielen Jahren um alle möglichen Aspekte des barrierefreien Webdesigns. Im Oktober 2011 hat er nun seine Website renoviert und das Ergebnis ist wirklich Klasse:

Auf seiner Info-Seite zum Relaunch begegneten mir einige bekannte Namen: Kerstin Probiesch hat mit ihm ein Buch geschrieben. Ansonsten ist sie auf Barrierefreie-Informationskultur.de zu Hause und twittert als kprobiesch munter vor sich hin.

Technische Unterstützung beim Relaunch bekam Jan Eric von Stephan Heller (daik.de), dem ich vor ein paar Tagen auf Google Plus begegnet bin, denn er steht hinter dem hervorragenden CSS-Wiki.com.

Die Welt ist halt kleiner als man denkt. Auch digital.

12/01/11 | Nr. 786 | drucken |

Gute Links

What Every Web Designer Should Know

Luke Wroblenskys (from »Mobile first«) Notizen zu Jeffrey Zeldmans Keynote auf der Konferenz "An Event Apart" in Atlanta, Georgia 2011:

Hier meine beiden Lieblingszitate:

  • Websites are simply delivery systems for content.
  • Responsive design is progressive enhancement taken to the next level.

[Link via medamind on Twitter]

06/13/11 | Nr. 778 | drucken |

Sonstiges

Nicht viel los hier...

Hier in den Notizen und erst recht in den anderen Abteilungen passiert in den letzten Monaten nicht sehr viel.

Auf anderen Sites ist mehr los und einen guten Überblick gibt folgende Site:

pmueller.de ist als eine Art Hub gedacht, ein Verteiler, der zu meinen anderen Sites und diversen Aktivitäten bei Twitter & Co. weiterleitet. See you there irgendwo ;-)

05/16/11 | Nr. 776 | drucken |

Blogging

4 Predictions for Web Design in 2011 von Jacob Gube

Jacob Gube von Six Revisions hat einige Voraussagen für 2011 gemacht:

  1. Mobile Web Goes Mainstream
  2. Web Design as a Profession Will Become Specialized
  3. Simpler Aesthetics for Websites
  4. Web Design Will Replace Print Design (Even More)

Das interessante an dem Artikel sind aber nicht nur diese Thesen, sondern die Sätze zwischendrin. Wie zum Beispiel bei Nr. 2:

Web designers are increasingly contending with many roles and tasks. What used to be just HTML, CSS and designing static brochure sites for the desktop has extended to designing web-enabled solutions for mobile devices, web apps, rich Internet (Internet) application (RIA) interfaces, content management systems (CMS) and much more.

"What used to be just HTML, CSS and designing static brochure sites...". Yep. It's getting more complex. Den kompletten Artikel gibt's bei Mashable.com:

01/07/11 | Nr. 774 | drucken |

Sonstiges

Arboreal: Im Firebug den DOM-Baum visualisieren

Auf Perun's Webwork-Tools.de habe ich gerade ein sehr nützliches Tool gefunden, dass in der nächsten Auflage von "Little Boxes" Verwendung finden könnte:

Installieren kann man das Add-Ons am besten auf der Mozilla-Add-On-Seite zur Erweiterung: Mozilla Add-Ons - Arboreal.

"arbor" ist übrigens Latein und heißt "Baum"...

01/05/11 | Nr. 772 | drucken |

Sonstiges

Webschriften: WOFF, Google Fonts, Cufon und Typekit im Überblick

Sehr schöner Übersichtsartikel zu Webfonts von Jutta Kemperle auf frische-zitronen.de:

Juttas Favoriten sind Google Fonts und die Kombination von freien Fonts und Cufon, dass es auch als Contao-Erweiterung gibt.

11/24/10 | Nr. 770 | drucken |

Blogging

Dr. Web gibt's nicht mehr

Stefan Münz hat einen langen Beitrag über das Ableben von Dr. Web geschrieben:

Von Stefans SelfHTML (er ist nicht mehr dabei), Dr. Web (der jetzt eingefroren wurde) und dem Webmonkey (der zwischenzeitlich auch verschollen war) habe ich eine Menge über das Web gelernt. The Times They Are A Changing.

11/11/10 | Nr. 768 | drucken |

Sonstiges

Meine Autorenseite bei Amazon

Amazon bietet einen neuen Service (jedenfalls habe ich ihn letztens erst entdeckt), bei dem Autoren sich und ihre Bücher präsentieren können:

Auf der Amazon-Seite zu den Büchern gibt es einen Link zurück zu dieser Autoren-Seite. Ist schon witzig, in dieser "Bibliografie" alle acht Werke auf einer Seite versammelt zu sehen.

10/15/10 | Nr. 766 | drucken |

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"Websites erstellen mit Contao" ist fertig.

Websites erstellen mit Contao - Cover

Nach gut vier Monaten intensivster Schreibarbeit ist das Manuskript zu "Websites erstellen mit Contao" fertig und geht jetzt in den Satz. Knapp 100.000 Zeichen auf ca. 536 Seiten in 22 Kapiteln (Infos bei Galileo Computing).

Erscheinen wird das Buch voraussichtlich am 28. September 2010. Bestellen kann man natürlich jetzt auch schon (Partnerlink zu Amazon).

Eine kleine Website zum Buch ist (seit 16.09.2010) online:

Dort gibt es dann Infos, Inhaltsverzeichnis, und bald auch Leseproben als PDF.

08/16/10 | Nr. 760 | drucken |

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... und ich schreibe ein Buch dazu.

Seit 30. März gab es hier in den Notizen bis eben keinen Beitrag mehr, und ein nicht ganz unwesentlicher Grund dafür ist, dass ich seit Anfang April wieder am Schreiben bin. Hier der Arbeitstitel und ein paar vorläufige Daten (alles wie bei den Lottozahlen ohne Gewähr...):

  • Webseiten erstellen mit Contao
    Eine praktische Einführung in das Open Source CMS Contao
    ca. 450 Seiten • ca. 29,90 Euro
    ISBN 978-3-8362-1651-7
    Buch bei Galileo Computing
    Buch bei Amazon

Erscheinen wird es voraussichtlich Ende September 2010. Mehr dazu demnächst in diesem Theater, aber soviel sei schon mal verraten: Knapp ein Drittel ist fertig und der Vortrag auf dem Usertreffen in Essen basierte auf Kapitel 7.

"Contao" tippt sich auf jeden Fall eine ganze Ecke leichter als "TYPOlight", weil man nicht mehr bei den ersten vier Buchstaben die Umschalttaste gedrückt halten muss...

05/17/10 | Nr. 748 | drucken |

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TYPOlight heißt jetzt Contao...

Letztes Wochenende war ich in Essen auf dem TYPOlight-Usertreffen 2010 und habe dort einen Vortrag über "TYPOlight und CSS" gehalten. Direkt danach gab Leo Feyer einen Ausblick auf die kommende Version 2.9 und ließ dabei eine Bombe platzen:

In dem Artikel steht auch ein kurzer Abschnitt über die Bedeutung des Namens:

Contao hat tatsächlich eine Bedeutung und ist kein reiner Fantasiename. Das Wort "tạo" kommt aus dem Vietnamesischen und bedeutet "bilden", "erzeugen", "gestalten". Der Ausdruck "con tạo" bedeutet "das Schicksal", "der Schöpfer". Das "con" in Contao kann darüber hinaus als Abkürzung für "Content" interpretiert werden, wodurch "Contao" zum idealen Namen für ein System wird, mit dem Content erzeugt wird.

Wieder zu Hause zog es mich Sonntag morgen zur zweiten Silbe von Contao und an den Bücherschrank. Genauer gesagt zum "Tao Te Ching", von dem ich mir vor langer Zeit in einem kleinen Londoner Buchladen eine wunderschöne Ausgabe mit atmosphärischen Schwarz-Weiß-Photos zugelegt hatte.

05/17/10 | Nr. 742 | drucken |

Sonstiges

WLAN - Die Suche nach dem freien Kanal

Auf dem 2,4 GHz Band tummeln sich zumindest in Stadtgebieten alle möglichen und unmöglichen Geräte, sodass es dort ab und an zu auf den ersten Blick unerklärlichen Performance-Einbrüchen kommen kann.

Abhilfe schaffen kann es unter Umständen, dem WLAN-Router (oder Access Point) auf einen anderen Kanal einzustellen. Dazu muss man natürlich wissen, auf welchen Kanälen die Nachbarn unterwegs sind. Da der weit verbreitete und immer wieder genannte "Netstumbler" unter Vista oder Win 7 nicht läuft, hier zwei Alternativen:

  • Eingabeaufforderung: netsh wlan show networks mode=bssid
    Nicht hübsch aber besser als nix.
  • inSSIDer
    Grafische Darstellung, kostenlos und alles auf einen Blick. Echt gut.

Folgende Grafik habe von einem Artikel auf einer neuseeländischen Site geliehen:

WLAN - Frequenzen - Kanäle

Gut zu sehen ist, dass Kanal 1 mit Kanal 2 bis 5 überlappt. Um Störungen zu vermeiden, sollten also idealerweise 5 Kanäle zwischen den einzelnen Netzwerken liegen. Funkt der Nachbar auf Kanal 1, sollte man z. B. auf Kanal 6 ausweichen.

Falls WLAN-Karte und Router den Standard 802.11n beherrschen, kann man damit auch ins 5GHz-Band wechseln. Dort hat man zwar eine geringere Reichweite (kann also nicht so weit weg vom Router sitzen), ist aber wesentlich ungestörter unterwegs. Oder man verlegt wieder Kabel...

03/30/10 | Nr. 739 | drucken |

Sonstiges

Guter Artikel zu Website-Baukästen

R. Brandl vom cms-testlabor.de hat auf selbstaendig-im-netz.de einen lesenswerten Artikel zu gehosteten CMSystemen verfasst:

Der Artikel hat eine lebhafte Diskussion ausgelöst und ich habe auch einen Kommentar hinterlassen (Nr. 6):

Die Baukästen (“gehostete CMS”) werden für Websites das, was Konfektionsware für Kleidung ist. Nicht jeder benötigt einen handgefertigten Maßanzug. Und inzwischen ist die Web-Konfektion so ausgereift, dass man das Ergebnis auch benutzen kann.

Auch wenn Webdesigner es nicht gerne hören, aber ihre Rolle wird sich wahrscheinlich genauso ändern, wie sich die Rolle des Schneiders geändert hat: “Langfristig blieben, neben Flickschneidern, relativ wenige Maßschneider übrig, die eine anspruchsvollere und zahlungskräftige Kundschaft bedienen.” (Zitat von Wikipedia - Konfektion)

Einen Überblick über die Kommentare gibt's auf cms-testlabor.de: Lebhafte Diskussion.

03/23/10 | Nr. 737 | drucken |

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Google? Buzz? Off.

Für Eilige die Kurzfassung am Anfang. Executive Summary:

  1. Mir gefällt die Integration eines Social Blabla in mein E-Mail-Programm nicht. In meiner Inbox will ich Signal und kein Rauschen.
  2. Eine automatisch generierte Liste meiner Kontakte zu veröffentlichen finde ich einen absoluten Vertrauensbruch.

Und wer Lust hat zu lesen, hier die ganze Story:

02/11/10 | Nr. 727 | drucken |

Blogging

Twitter / Jeffrey Zeldman: Content precedes design.

Short tweet from Jeffrey Zeldman:

"Content precedes design. Design in the absence of content is not design, it's decoration."

Twitter / Jeffrey Zeldman / 804159148

Content without design is still content. Design without content is decoration. Nice.

01/26/10 | Nr. 725 | drucken |

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WeBuilder: Speichern und hochladen per Tastendruck

Dreamweaver ist bei mir als Editor wegen zunehmender Featuritis, zu hohem Preis und der Ankunft von CSS-Layouts irgendwann nach der Version 6 auf der Strecke geblieben.

Was ich aber unbewusst vermisst habe, war die Möglichkeit, die aktuelle Seite mit einer Tastenkombination zu speichern und gleichzeitig auf den Webspace hochzuladen.

Im WeBuilder geht das ganz einfach:

  1. Befehl OPTIONEN - TASTENKÜRZEL aufrufen
  2. Funktion "Speichern und auf FTP hochladen" suchen
  3. Tastenkürzel vergeben: z. B. STRG + UMSCHALT U (wie Upload)

Voraussetzung für das Funktionieren ist, dass die aktuelle Seite Teil eines Projektes ist, für das ein funktionierender FTP-Zugang existiert. Spart enorm viel Zeit beim Entwickeln.

Man kann in WeBuilder natürlich auch "Von FTP öffnen" und direkt auf dem Server arbeiten, aber dann gibt es keine lokale Kopie der Datei, und das finde ich meist doch eher wünschenswert.

12/27/09 | Nr. 717 | drucken |

Sonstiges

Windows: Dokument hängt in der Druckerwarteschlange

Aus gegebenem Anlass ein Tipp zur Lösung der folgenden Situation:

Dokument hängt in der Print Queue. Löschen geht nicht. Drucken geht nicht. Und so weiter. Auf ins Startmenü - Programme - Zubehör und dort die DOS-Eingabeaufforderung starten, und zwar als Administrator (per Rechtsklick im Kontextmenü).

Auf der DOS-Ebene folgenden Befehl eingeben: net stop spooler. Danach sollte die Druckerwarteschlange gestoppt werden und eine entsprechende Bestätigung ausgegeben werden.

Wenn das klappt, kann man mit net start spooler die Print Queue wieder starten, und meistens ist dann entweder das stockende Dokument verschwunden, oder es wird gedruckt.

12/24/09 | Nr. 715 | drucken |

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Windows 7 - Der erste Eindruck

Da ich mich in den gesamten letzten zwei Jahren mit Vista nicht wirklich anfreunden konnte, habe ich jetzt auf meinem Laptop Windows 7 installiert, und der erste Eindruck ist tatsächlich positiv: es werkelt sich wesentlich flotter als vorher.

Windows 7 - aber welche Version?

Schon vor der Bestellung muss man sich ob der Microsoft-typischen Vielfalt der Editionen genannten Programmversionen gut informieren: Home Premium, Professional und Ultimate stehen zur Auswahl.

Ich habe mich dann für "Professional" entschieden, das in der OEM-Version bei Amazon gut 100 Euro kostet. Im Gegensatz zur Home Premium hat Professional die virtuelle XP-Maschine an Bord, die das Testen von Webseiten mit verschiedenen IE-Versionen erleichtern soll. Ultimate hat zusätzlich noch Bitlocker-Verschlüsselung und so'n Zeug, aber Professional schien ein guter Kompromiss.

Was ich nicht bedacht hatte: von "Vista Home Premium" zu "Windows 7 Professional" kann man nicht updaten. Es muss eine Neuinstallation sein. Updates gehen nur zwischen den beiden Home Premium Varianten oder zu Windows 7 Ultimate. Tja. Hätte ich mir die Update-Seite mal genauer anschauen sollen...

Nachtrag (01/2010): Auf meinem Desktoprechner habe ich mich für Win7 Ultimate entschieden, und Ultimate ist helemaal multilingual. English, Nederlands, you name it. Zusammen mit den Office 2007 language packs ist das perfekt.

Die Installation

Die Installation ging recht locker. DVD ins Laufwerk, ein paar Angaben bestätigen und kurz darauf isses fertig. Der Willkommensbildschirm ist nicht wirklich hübsch, aber den brauche ich eh nur zum Anmelden.

Störender war schon die von Windows 7 gewählte Auflösung von 800x600. Normalerweise bietet der 13"-Schirm locker Platz für 1280x800, aber Win7 hat die Grafikkarte NVidia Geforce 7400 nicht erkannt. Ist wohl zu exotisch. Ich musste die Treiber von Sony neu installieren.

Ebenso gab es noch ein Warndreieck für einen "Massenspeichercontroller". Wie sich nach einer kurzen Googelei herausstellte war damit der Sony MemoryStick gemeint, den ich noch nie benutzt hatte. Win7 scheint ihn ebenfalls für überflüssig zu halten. Treiber nachinstalliert, und jetzt gibt's auch keine störenden Warndreiecke mehr.

Der erste Eindruck

Flotter. Merklich flotter. Ansonsten mehr Evolution als Revolution. Die Taskleiste heißt jetzt Superbar und bedient sich flüssig. Die unter XP und Vista viel genutzte Schnellstartleiste (Quick launch) gibt es nicht mehr. Mal gucken ob mit den großen Symbolen genug Platz ist, aber an sich gefällt mir das neue Konzept. Anheften, lösen und die "Sprunglisten" sind superpraktisch.

Das Fenstermanagement mit Aero Schnapp, Aero Schüttel und Aero Peek und wie das allemal heißt ist auch gelungen. Da die Schnellstartleiste nicht mehr existiert, ist der Blick auf den Desktop jetzt nach ganz rechts gewandert. Mauszeiger drüber gibt einen Blick drauf, ein Klick verkleinert alle Fenster.

Am praktischsten finde ich bis jetzt aber die neuen Windows-Taste-Kombinationen:

WIN + Pfeil nach obenaktuelles Fenster ins Vollbild
WIN + Pfeil nach unten aktuelles Fenster wiederherstellen
WIN + Pfeil nach rechts   aktuelles Fenster im Halbbild rechts am Rand
WIN + Pfeil nach links aktuelles Fenster im Halbbild links am Rand
WIN + Leertaste Objekte auf dem Desktop sichtbar machen (= Aero Peek)
WIN + 1 bis 91. - 9. Programm in Superbar starten
WIN + +Bildschirmlupe (Zoomen, zurück mit Win + -)

Der unsägliche Windows Explorer ist zumindest nicht noch schlechter geworden. Er wirkt auf den ersten Blick etwas aufgeräumter, und die Bibliotheken genannten virtuellen Ordner scheinen gelungen.

Erstes Fazit

Windows 7 scheint wirklich das zu sein, was Vista hätte sein sollen. Die in jedem DOS-Fenster oben sichtbare interne Versionsnummer 6.1 deutet das auch an. Insofern lohnt sich ein Update auf jeden Fall. Störend ist eigentlich nur, dass man dafür bezahlen muss...

12/12/09 | Nr. 708 | drucken |

Usability

Artikel: Word 2007 - Lost in Translation

In der Rubrik "Artikel" habe ich einen kurzen Text veröffentlicht, der sich mit einigen Eigenheiten der deutschen Version von Word 2007 beschäftigt:

Dort ist die Rede von so phantastischen Erfindungen wie "Intensives Anführungszeichen", "Verbundene Tabellenzeilen" oder auch der Änderung des "Schriftgrad" in Bildern. Die Word-Übersetzer sind teilweise sehr kreativ gewesen. No one can reach them the water...

12/08/09 | Nr. 706 | drucken |

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